Wie in vielen anderen Diktaturen musste auch in der DDR der Käufer beim Erwerb einer Schreibmaschine stets seinen Personalausweis vorlegen. Zudem wurde schon ab Werk eine Schriftprobe jeder Schreibmaschine für die DDR-Geheimpolizei Stasi erstellt. Ebenso waren sämtliche Druckmaschinen und Kopiergeräte in einem zentralen Register erfasst. So ließ sich von den Behörden zurückverfolgen, wer welches Schriftstück in die Öffentlichkeit brachte. Offiziell diente diese Maßnahme der Verbrechens­bekämpfung. Tatsächlicher Hintergrund war die Angst der Regierung vor Flugblättern von Kritikern und politischen Aktivisten, die das sozialistische Regime der DDR immer wieder in Bedrängnis brachten.


© Anton/Cropbot :: Yellow dots

Von der Allgemeinheit unbeachtet wurde unterdessen weltweit ein vergleichbares System eingerichtet: Schon seit vielen Jahren bringen die meisten Farbdrucker und -kopierer auf jedem Dokument einen unauffälligen Machine Identification Code unter, der Druckdatum, Druckzeit und Seriennummer des Apparats enthält. So sind Ausdrucke und Kopien zu einem konkreten Gerät zurück­verfolgbar. Offiziell, um Dokumenten­fälschern das Handwerk zu legen. Für diese Technik erhielt der Hersteller Canon im Jahr 2004 die bissige Negativ-Auszeichnung Big Brother Award. Ähnliches gilt für gebrannte CDs, DVDs und Blu-ray Discs. Auch sie sind anhand eines Recorder Identification Code zum jeweiligen Brenner zurückverfolgbar. Der fällige Big Brother Award ging 2006 an den Konzern Philips.

Dank des elektronischen Zahlungsverkehrs per Bankkarte, Abbuchung oder Überweisung braucht es heute in der Regel keinen Personalausweis mehr, um den Kauf eines technischen Produkts einer bestimmten Person zuzuordnen. Als letztes Glied in der Beweiskette bleibt beim Großteil moderner Kopierer jedes vervielfältigte Dokument auf einer internen Festplatte dauerhaft gespeichert und kann von Servicepersonal oder Behörden ausgelesen werden. Davon konnte die Stasi im Zeitalter der Schreibmaschine nur träumen.

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Autor: root   
Thema:  Gesellschaft, Politik
Veröffentlicht: 25.04.2013, 17:36 Uhr

Freitag, 12. März 2010

Die Legitimation des Staates Israels

Für die wohl meisten Menschen sind Judentum und Zionismus - also der Tora-gemäße jüdische Glaube und die Erkämpfung des National­staats Israel - untrennbar miteinander verbunden. Dass dies jedoch alles andere als selbstverständlich ist, darum geht es im folgenden, spannenden Gespräch zwischen einem schiitischen Muslim und mehreren orthodoxen Juden der Neturei Karta im Rahmen eines Islamisch-Jüdischen Gesprächskreises 2009 in Berlin.

Ein YouTube-Beitrag in 9 Teilen (insgesamt 72 Minuten).

Zum Ansehen des hier hinterlegten Filmchens bedarf es eines aktuellen Flash-Plugins.


Teil 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde sind (von links nach rechts): Oberrabbiner Ahron Leib Cohen (Manchester), Reuven Jisroel Cabelman (Berlin/Antwerpen), Rabbiner Jacob Weisz (London) und Rabbiner Chaim Blayer (London). Moderator: Bahman Berenjian von der Quds-Arbeitsgruppe (Berlin)

Autor: root   
Thema:  Gesellschaft, Politik
Veröffentlicht: 12.03.2010, 14:55 Uhr

Mittwoch, 10. März 2010

Der Reiz des Unterschieds

Seit vielen Jahrzehnten wird von modernen Politikern und zeitgeist­konformen Medien die gesellschaftliche Gleich­berechtigung von Mann und Frau als fair und anstrebenswert beworben. Aus der einst dringend notwendigen Kopfwäsche der Vertreter eines rücksichtslo­sen Patriarchats ist eine standardmäßige Gehirnwäsche der gesam­ten Bevölkerung geworden. Längst geht es dabei nicht mehr um die juristische Gleichstellung oder um geschlechts­unabhängige Wert­schätzung. Es geht um soziale Rollen. Und wer sich hier gegen eine komplette Angleichung der Geschlechter ausspricht, der kann nur ein chauvinistischer Pascha oder ein untergebuttertes Heimchen sein. Aber wie so oft beruht auch diese absolute Selbstverständ­lichkeit in unserem Kopf auf einem Denkfehler.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte des Begriffes "Gerechtigkeit" offenbart recht schnell die Grund­problematik. Eigentlich handelt es sich bei der Forderung nach gleichen gesellschaftlichen Rechten und Pflichten für Mann und Frau um eine Form der egalitären Vertei­lungs­gerechtigkeit, also dem Prinzip "jedem das Gleiche". Nun weiß man seit langem, dass eine solche Verteilungs­gerechtigkeit nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Etabliert hat sich ein eher bedürf­nis­orientiertes Verständnis von Gerechtigkeit, also der Gedanke, dass jeder das erhalten sollte, was er benötigt. Die gesamte Struktur unseres Sozialstaates basiert auf diesem Ansatz. Vor jenem Hintergrund greift eine bloße Gleichstellung folglich zu kurz. Die angestrebte Gleichberechtigung führt zwangsläufig zu Ungerechtig­keit, es sei denn, Frauen und Männer wären gleich.


© Stephanie Hofschlaeger / Pixelio

Genau hier springen die unreflektierten Befürworter der Gleich­berechtigung herbei und behaupten in aufrichtiger Einfalt: "Natürlich sind alle Menschen von Geburt an gleich". Und während spätere Unterschiede in den Bedürfnissen zwischen einem Inuit und einem gemeinen deutschen Ureinwohner noch hinnehmbar sind, seien Ungleichheiten zwischen Männlein und Weiblein vollkommen in­akzeptabel und ein widernatürliches Werk geschlechter­spezifischer Erziehung (vgl. Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht). Für diese These muss man jedoch nicht nur augenfällige Unterschiede in Gestalt, Biologie, Gebärfähigkeit und Stillvermögen ausblenden, sondern auch noch eine Reihe kultur­unabhängiger psychologischer Unterschiede leugnen, die unter Fach­wissenschaftlern heute un­strit­tig sind. Ebenso selbstver­ständlich, wie derartige Unterschiede in der Wehrpflicht und bei der Kinderzuweisung im Scheidungsfall Berücksichtigung finden, genauso selbstverständlich existieren sie in der Debatte um die Gleich­berechtigung der Geschlechter plötzlich nicht mehr. Unbeeindruckt von der Realität engagieren sich überzeugte Feministen und Vertreter der Gender-Mainstreaming-Ideologie deshalb für gesell­schaftliche Umerziehungs­programme, um die vermeintlich rein traditionell bedingte Unterschied­lichkeit zu­sammen mit klassischen Rollen­bildern zu beseitigen.

Aber ist die Gleichmachung der Geschlechter eigentlich wünschens­wert? Ist eine Welt schöner, in der die Erotik zwischen Mann und Frau darunter leidet, dass die sprichwörtlich anziehenden Unter­schiede minimiert wurden? Sind Familien ohne traditionelle Rollen­verteilung tatsächlich die glücklicheren? Wird die zunehmende Gleichschaltung der Geschlechter den individuellen Bedürfnissen und natürlichen Wünschen von Frau und Mann wirklich gerecht? Und sollten wir als neue Form des Naturschutzes zukünftig auch gegen die Ungleichheit der Geschlech­ter im Tierreich vorgehen?

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Autor: root   
Thema:  Gesellschaft, Politik
Veröffentlicht: 10.03.2010, 22:34 Uhr

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Fröhliche Weihnachten?

Erst Klimawandel, Terrorismus, Finanzkrise, Arbeitslosigkeit und Schweinegrippe und dann fröhliche Weihnachten? Wie kann das gehen? Sollten wir nicht vielmehr in das neue amerikanische Weihnachtslied einstimmen: "We Wish You a Merry Dismiss and a Happy New Fear"?


© Rupert Illek / Pixelio

Doch Moment: Dieses Fest, das wir gerade nach Möglichkeit in atemlosem Kaufrausch, maßloser Geschenke­über­häufung, fürst­lichen Festtags­mahlzeiten und fadenscheiniger Familien­harmonie ersäufen, geht eigentlich darauf zurück, dass Gott selbst als hilfloses Baby in einem Stall geboren wurde, weil seine Eltern nichts besseres auftreiben konnten. Sein Bettchen bestand aus einer Futterkrippe, seine Decke aus ein paar Windeln. Doch dann geschahen die erstaunlichsten Dinge. Und keiner wird sagen, dass damals in dieser Nacht irgendetwas gefehlt habe. "Herrlichkeit bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, unter den Menschen Wohlgefallen!" (Lk 2,14)

Autor: root   
Veröffentlicht: 24.12.2009, 11:21 Uhr

Samstag, 12. Dezember 2009

Was steckt hinter der Klima-Propaganda?

Wer sich mit den prekären Hintergründen des großangelegten Klima­betruges beschäftigen möchte, dem sei zum Einstieg der fünfteilige Artikel "Die manipulierte Klimaschutz­politik" von Klaus Peter Krause empfohlen. Der frühere Leiter des Wirtschafts­ressorts der FAZ arbeitet heute als selbständiger Journalist und Autor.

Autor: root   
Veröffentlicht: 12.12.2009, 15:55 Uhr

Samstag, 5. Dezember 2009

Der Klimaschwandel

Vom Optimum zum Schreckgespenst

Wir haben gelernt: Klimaerwärmung ist schlecht. Aber weshalb eigentlich? Im Grunde profitiert doch die Vegetation von einem wärmeren Klima, also auch die Versorgung der Menschheit mit Nahrungsmitteln. Und es spart jede Menge Energie. Früher wurden die Warmzeiten in der Erdgeschichte deshalb auch noch als "Optima" ausgewiesen. Zugegeben, beim Abschmelzen der Gletscher und des polaren Festland-Eises steigt der Meeresspiegel und verschiebt die Küsten weiter ins Landes­innere. Wie sehr dieser Effekt dadurch relativiert wird, dass eine wärmere Atmosphäre auch mehr Wasser aufnimmt, ist bislang kaum erforscht. Unabhängig davon haben wir mit dem Land-unter-Problem vielerorts Erfahrungen gesammelt. Die Fläche der Nieder­lande liegt zu etwa einem Viertel unterhalb des Meeresniveaus. Es gibt also Alternativen zur Umsiedlung. Und dass Geld für den Dammbau in erster Linie eine Frage des guten (oder bösen) Willens wäre, hat sich bei den milliarden­schweren Rettungs­paketen für die verzockten Banken gezeigt. Aber hört man irgendetwas von der technologischen Wappnung gegen steigende Meeresspiegel? Warum nicht?

CO2 - ein gefährlicher Klimakiller! Oder?

Wir haben gelernt: Kohlendioxid sorgt auf der Basis des Treibhaus­effektes für die bedrohliche Klimaerwärmung. Und der Mensch ist verantwortlich für den weltweiten, drastischen Anstieg der CO2-Menge in der Erdatmo­sphäre und damit auch für deren gefürch­tete Aufheizung. Zwar gibt es schon lange Kritiker, die die CO2-Hypothese als unbewie­sen, ja unhaltbar bezeichnen. Doch die hatten es bislang schwer, gehört zu werden. Aus den Auftrags­studien für die Berichte des Weltklima­rates (IPCC) wurden Skeptiker z.B. komplett ausgeklammert.


© Joujou / Pixelio :: Herbststurm

Obwohl ihre Argumente so einleuchtend wie überprüfbar sind: Der Treibhauseffekt sei davon abhängig, dass sich die erwärmte Luft nicht mit kälterer Umgebungsluft vermische - eben wie im Gewächshaus. Da dies in der Erdatmosphäre nicht der Fall sei, könne auch nicht von einem Treibhauseffekt die Rede sein. Kohlenstoff­dioxid sei bekanntlich schwerer als Luft und würde sich nicht - wie immer wieder behauptet - in der oberen Atmosphäre ansammeln, sondern sich allenfalls in die Luft einmischen. Der CO2-Anteil in der Atmosphäre betrage knapp 0,04%, die vom Men­schen ausgestoßene Menge nach gängigen Schätzungen wiederum etwa 1 bis 5% davon. Rechnerisch spiele der Mensch mit seinem CO2-Beitrag von maximal 0,002% an den atmosphärischen Gasen also gar keine klimarelevante Rolle. Das Spurengas Kohlendioxid absorbiere weiterhin nur einen minimalen Anteil des Wellen­längen­spektrums von Infrarot­strahlung, nämlich hauptsächlich im Bereich um 4 µm und im Bereich um 15 µm. Da die Erde ihre Wärme vornehmlich mit einer Wellenlänge von 8 bis 13 µm abstrahle, sei CO2 wärmetechnisch völlig unerheblich. Überdies würden Studien auch eine Erwärmung anderer Planeten wie beispielsweise des Mars belegen, wohin bekanntlich nur sehr wenig menschliches Kohlen­dioxid gelange. Daher komme wohl eher die Sonne als Auslöser der Erderwärmung in Betracht. Selbst die frechsten Wissenschaftler wagten allerdings selten, die Erd­erwärmung an sich in Frage zu stellen. Bisher.

Datenschwindel statt Klimawandel

Jahrelang trotzte die Climatic Research Unit (CRU) mit fadenschei­nigen Ausreden allen Forderungen nach der Veröffentlichung ihrer Forschungsdaten. Solche Forderungen kamen aber nicht von ungefähr. Hauptsächlich auf den Ergebnissen dieses Instituts der University of East Anglia basierte der vom Weltklimarat ausge­rufene, menschengemachte Klimawandel. Was dann passierte, davon gibt es zwei unterschiedliche Versionen: Entweder verschaff­ten sich unbekannte Hacker Zutritt zum Computer­netzwerk der Uni­versität oder ein Insider wollte den unerhörten Vorgängen an der CRU ein Ende bereiten. Jedenfalls bekam die BBC Hunderte von kompro­mittie­renden E-Mails und Papieren der CRU aus den Jahren 1996 bis 2009 zugespielt. Doch der britische Rundfunksender unternahm mehrere Wochen lang gar nichts. Daraufhin wurden die Daten - noch recht­zeitig vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen - am 20. No­vember 2009 im Internet öffentlich zugänglich gemacht.

Diese Doku­mente offenbaren nicht nur, dass Instituts-Mitarbeiter intern große Zweifel an einer Klimaerwärmung anmeldeten, sich 2004 über den Tod des australischen Treibhaus-Skeptikers John Lawrence Daly freuten und andere kritische Wissenschaftler gezielt aus Wissen­schafts­journalen ausbooteten, sondern u.a. auch, dass mithilfe eines Computerpro­gramms dem behaupteten Anstieg der Tempera­turen auf die Sprünge geholfen wurde, indem die in Wirklichkeit leicht sinkenden Mess­werte für die Vergangenheit automatisch nach unten, für die Gegenwart automatisch nach oben "korrigiert" wurden (vgl. Andrew Bolt).

Die "Climategate-Affäre"

Noch gelingt es Massenmedien und betroffenen Wissenschaftlern im deutsch­sprachigen Raum, das Desaster gekonnt herunter zu spielen, um sich nicht unwillkürlich selbst für schwere Vorwürfe anzuem­pfehlen. Doch inzwischen schält sich der zweifellos größte Wissen­schafts­skandal der Moderne heraus und zieht immer weitere Kreise. Die alternativen Medien laufen Sturm, der CRU-Direktor Professor Dr. Phil Jones sah sich zum (vorerst einstweiligen) Rücktritt ge­zwungen. Al Gore hat verärgert sein Multimedia-Event zum Kopen­hagener Klimagipfel abgeblasen, Australiens Parlament stimmte gegen das neue Emissions­gesetz. Saudi-Arabien sieht die These vom künstlichen Klimawandel widerlegt, die britische Bevölkerung glaubt einer kürzlichen Umfrage der Times zufolge überwiegend auch nicht mehr an einen mensch­lichen Einfluss. In Neuseeland stellte sich heraus, dass das National Institute of Water & Atmo­spheric research (NIWA) in der Vergangen­heit ebenfalls Temperatur­messwerte systematisch manipulierte.

Nicht vergessen sollte man übrigens, dass schon letztes Jahr das Goddard Institute for Space Studies (GISS) in Verruf kam, weil diese Abteilung der NASA an der Columbia University in New York offen­sichtlich frisierte Temperatur­daten herausgegeben hatte. Und bereits 2005 stellte sich heraus, dass die im Klimabericht des IPCC 2001 veröffentlichte, sogenannte "Hockeyschläger-Kurve" von Michael E. Mann auf unzuverlässigen Daten und unseriösen Berech­nungs­methoden basierte. Als die kanadischen Wissenschaftler Stephen McIntyre und Ross McKitrick statt echter Messdaten willkürliche Zufallszahlen in das verzerrende Rechenmodell ein­setzten, erhielten sie im Ergebnis verblüffend ähnliche Kurven. Das hält Al Gore freilich nicht davon ab, Manns Hockey­schläger-Kurve für die Temperatur­entwicklung der letzten 1000 Jah­re auch weiterhin in seinen Vorträgen zu verwenden.

Fazit: Eine unbequeme opportune Wahrheit Lüge

Die nun ans Licht gezerrte Angelegenheit zeigt nicht nur, dass sich die Temperaturen allem Anschein nach in den letzten zehn Jahren gar nicht signifikant verändert haben und der hausgemachte Klimakollaps damit abgesagt ist. Vielmehr spiegelt die Affäre einmal mehr die enorme Korruptionsanfälligkeit unseres Wissenschafts­betriebes und die Willfährigkeit der Mainstream-Medien wider. Und die Kommentar­losigkeit zu diesem Skandal fördert den unbändigen politischen Willen der UN zutage, um jeden Preis eine drohende Klima­katastrophe auszurufen. Nach wie vor stellt sich also dieselbe Frage: Wird der Klimawandel von Menschen verursacht? Wie wir nunmehr wissen, lautet die korrekte Antwort: Ja! Vom interessen­geleiteten Weltklimarat der UN, korrupten Klimaforschern, angst­finanzierten Propaganda-Medien und einem ausgezeichnet verdie­nenden Al Gore, dessen Vermögen sich dank des lukrativen CO2-Ablasshandels tatsächlich in Form einer Hockey­schläger-Kurve entwickelt. Sie alle nutzen die begründete Angst der Menschen vor der nachhaltigen Zerstörung der Schöpfung schamlos aus. Und da gesellt sich auch schon eine zweite, noch bedeutendere Frage dazu: Was ist das Ziel der Klimawandler? Ist das Klimainferno vielleicht - wie es der Soziologe Helmut Böttiger formuliert hat - eine "neue Massen­besteuerungs­waffe"?

Links zum Thema:

Gerhard Wisnewski: Interview mit Prof. Dr. Gerhard Gerlich, Institut für Mathematische Physik, TU Braunschweig. Veröffentlicht am 27. April 2007, 11 Minuten:

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Autor: root   
Veröffentlicht: 05.12.2009, 19:53 Uhr

Wird eigentlich alles immer schlimmer? "Ja!" stöhnen die ewig Gestrigen zusammen mit den Welt­untergangs­fanatikern und Kultur­pessimisten im Chor. Verdrängt ist die Zeit vor 1950, vergessen das Buch "Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch", das man einst in der Schule las. Oder wird vielmehr alles besser? "Natürlich!" hört man die Kant-geschädigten Fortschritts­anbeter und die unverbesser­lichen Optimisten sagen. Ausgeblendet ist der Fakt, dass die ver­hängnis­vollsten Kriege und die größten Völkermorde ein Phänomen der Neuzeit sind. Aber beide Überzeugungen bleiben in Wahrheit ohnehin recht substanzlos und ragen nicht sehr tief ins reelle Leben hinein. Wer würde schon wirklich unbesehen in eine Epoche der Vergangenheit oder Zukunft umziehen, wenn sich ihm die Gelegen­heit dazu böte?

Offenbar müssen wir uns mit dem Wissen begnügen, dass sich unsere Welt vor allem zyklisch verändert. Dinge entstehen und vergehen wieder. Hundertfach. Gleichzeitig. Gegenläufig. In einer Hinsicht geht es aufwärts, in einer anderen bergab. An einem Ende der Erde arbeiten sich die Menschen nach oben, am anderen richten sie sich gerade zugrunde. Wann das große Finale dieser Welt im Terminkalender des Schöpfers steht, muss uns vielleicht gar nicht so sehr kümmern. Die individuelle Apokalypse - der eigene Tod - ist uns vermutlich viel näher und lässt sich auch wesentlich besser einkalkulieren. Darüber sollten wir uns weder mit rosigen Zukunfts­fantasien, noch mit atemloser Endzeit­hysterie hinweg täuschen.


© Eremit :: Endzeit

Doch so logisch dies alles sein mag, so fern liegt es uns meist, die notwendigen Schlüsse zu ziehen. Irgendwie lässt uns die Vernunft im Stich, sobald wir mit den wichtigen Fragen konfrontiert werden. Was ist der Sinn deines Lebens? "Entschuldigung, ich muss zur Arbeit!" Was möchtest du am Ende erreicht haben? "Frag mich das doch nicht gerade jetzt im Supermarkt!" Was passiert eigentlich nach dem Tod mit dir? "Verdirb mir bitte nicht mitten beim Essen den Appetit!" Wie kannst du deine Zeit auf der Erde sinnvoll nutzen? "Tut mir leid, ich bin völlig übermüdet!" Aber erst, wenn wir diese Fragen beantwortet haben, können wir uns einigermaßen unbefangen der Realität widmen.

Und die Wirklichkeit unserer Tage sieht so aus, dass wir uns vorsichtshalber auf eine Verschlechterung der Lage einstellen sollten. Denn derzeit gibt es mehrere akute und reale Bedrohungen für Deutschland und Europa, darunter:

  • Eine Eskalation der Finanzkrise
  • Die massive Zunahme genmanipulierter Nahrung
  • Die Verteuerung von Lebensmitteln und Wasser
  • Die schleichende Einrichtung einer EU-Diktatur

Das schreibe ich nicht, um mit dem uns Deutschen so lieb gewordenen Pessimismus vom Fernsehsofa aus eine neue Unter­gangs­stimmung zu schüren. Vielmehr möchte ich ankün­digen, dass sich die Beiträge dieses Blogs in nächster Zeit überwiegend mit jenen Gefahren auseinander setzen werden. Nicht zuletzt, um mit einer nüchternen Analyse unserer derzeitigen Entwicklungs­situation dem Ausbruch von kontraproduktiver Panik vorzubeugen und statt­dessen unkomplizierte und vernünftige Möglichkeiten zur Vorsorge aufzuzeigen. Aber weckt das nicht trotzdem Ängste? Das kann passieren. Ein gesundes Maß an Angst verlängert jedoch gewöhnlich das Leben. Weil sie uns umsichtig macht. Und weil sie uns nach dem suchen lässt, das wirklich Halt verspricht. Jenseits von Geld und Wohlstand, abseits von Einfluss und Ansehen, unabhängig von Schönheit und Gesundheit.

Zum Schluss noch ein Zitat von Erich Kästner:

"Wird's besser?
Wird's schlimmer?"
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.

Autor: root   
Thema:  Gesellschaft, Gott, Krise
Veröffentlicht: 28.03.2009, 23:06 Uhr

Samstag, 21. März 2009

Am Ende des Tunnels


© Die-Zeit.net :: Titelbild vom 1. Mai 2010

Wer die Nase voll hat von Schreckensmeldungen, medialen Unkenrufen und düsteren Zukunftsprognosen, der erhält jetzt endlich einmal die Gelegenheit, sich an ungewöhnlich guten Nachrichten zu ergötzen. Und zwar in der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 1. Mai 2010. Trotz des Datums handelt es sich bei den Artikeln jedoch nicht nur um Zukunftsmusik. Vielmehr möchten die Autoren aus dem attac-Netzwerk den Horizont der Möglichkeiten weiten und reelle Chancen auf eine gute politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung in den Blick rücken.

Autor: root   
Veröffentlicht: 21.03.2009, 19:53 Uhr

Freitag, 20. März 2009

Der Mäusestaat

(Verfasser anonym)

"Es war einmal in einem fernen Land eine Kolonie von einigen Fledermäusen, die gemeinsam mit einer wesentlich größeren Kolonie von Feldmäusen einen Staat gegründet hatten. Das war gut, denn gemeinsam ist man stark. Stark gegen Bedrohungen und Fressfeinde, stark bei der gemein­samen Nahrungssuche und -lagerung, und bei vielem mehr.

Doch schon nach kurzer Zeit regte sich in den Feldmäusen der Neid. Die Fledermäuse konnten fliegen, sie selber nicht. War das nicht ungerecht? Eine besonders kluge Feldmaus stellte die Frage, die niemand mehr vergessen sollte: »Wer sagt uns, dass die Fledermäuse alles, was sie erbeuten, auch nach Hause bringen? Dass sie nicht irgendwo außerhalb unseres Staates Lager einrichten und einen Teil der Beute vor uns verstecken? Wir können nicht fliegen, haben also auch keine Möglichkeit, das zu kontrollieren. Sollten in einem Staat nicht alle gleich sein?«

Je mehr die Feldmäuse über diese Möglichkeit nachdachten, desto schlüssiger schien sie ihnen. Ja, man sollte etwas gegen diese Ungleichheit tun. Sie beriefen zusammen mit den Fledermäusen einen Rat ein und brachten das Thema zur Sprache. Natürlich wehrten sich die Fledermäuse gegen solche Beschuldigungen. Sie hatten nie auch nur im Traum daran gedacht, das zu tun, was ihnen hier vorgeworfen wurde. »Niemand wirft euch etwas vor, liebe Fledermäuse. Wir sagen doch nur, dass die Möglichkeit besteht. Es gibt keine Garantie, dass ihr es nicht tut. Nicht einmal ihr selber könnt garantieren, dass nicht der eine oder andere es heimlich tut. Ihr seid ja nicht immer zusammen.«, stellte die kluge Feldmaus klar.

Hmmm, das leuchtete irgendwie ein. Die Fledermäuse konnten dieses Misstrauen schon nachvollziehen, auch wenn sie es als unberechtigt sahen. Ihnen war klar, dass die Feldmäuse eine völlig andere (eingeschränkte) Perspektive hatten, und das rechtfertigte wohl so eine Sichtweise. »Wir haben nichts zu verbergen«, sagten sich die Fledermäuse. »Ihr könnt uns gerne kontrollieren, wenn ihr dann beruhigter seid.« »Ja, wie denn? Wir können ja nicht fliegen!« Nach langer Debatte wurde vorgeschlagen, die Fledermäuse sollen nicht mehr fliegen. Im Sinne der Chancengleichheit. Schließlich ist Fliegen für die Nahrungssammlung nicht zwingend nötig, es geht auch ohne. Die Feldmäuse lieferten ja täglich den Beweis dafür. Die Fliegerei schürt nur Neid und Misstrauen, und darum sollte man sie im Sinne der Allgemeinheit abschaffen.

Die Flügel stutzen, was eigentlich die effektivste Mög­lichkeit wäre, war dann doch zu inmausan, das sahen alle ein. Also »einigte« man sich auf einen Kompromiss: Den Fledermäusen wurden die Flügel freiwillig am Rücken festgebunden. Man einigte sich ganz demokratisch darauf, in einer allgemeinen, geheimen und freien Wahl. Schließlich lebte man ja in einer Demokratie. Und da sie ja mit abstimmen durften, beugten sich die Fledermäuse dem Willen der Mehrheit. Da die Wahl ja geheim war, könnte es ja sein, dass auch etliche von ihnen dafür gestimmt haben.

So wurden den Fledermäusen also die Flügel auf dem Rücken festgebunden. Da das Laufen auf der Erde aber nicht ihre Art der Fortbewegung war, fiel es ihnen ziemlich schwer, weiter produktiv zu sein. Aber sie strengten sich an, schließlich wollten sie ja auch ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Nach ein bis zwei Generationen, als alle merkten, dass die Fledermäuse immer noch viel unproduktiver waren als die Feldmäuse, beschlossen die Mäuse, an diesem Problem zu arbeiten. Allen war klar, dass es kein böser Wille oder Faulheit der Fledermäuse war. Sie konnten es einfach nicht besser. Also erfand man etwas ganz tolles: Schulen. Damit jeder lernte, wie man richtig läuft und richtig arbeitet. Und damit jeder, der Flügel hatte, auch lernte, wie man diese richtig und effektiv auf dem Rücken zusammenbindet. Es gibt nämlich Flügel­bindemethoden, die den Bewegungsablauf mehr behindern als andere. Das kommt vor allem dann vor, wenn die Flügel zu locker gebunden sind. Und damit auch wirklich alle das lernen konnten, führte man eine allgemeine Schulpflicht ein, in der nur bestimmte Mäuse, meistens Feldmäuse, den Unterricht führten. Es war ja erwiesen, dass die Feldmäuse in der Nahrungssuche viel produktiver waren. Also musste man ja von ihnen lernen. Wie kann eine Fledermaus, die selber langsam und uneffektiv ist, anderen schnelles und effektives Laufen und Arbeiten beibringen? Eben, geht nicht.

Das System funktionierte ganz gut, und die Fledermäuse wurden tatsächlich ein wenig schneller und produktiver. Wenn man lange genug übt, stellten alle fest, und die richtigen Methoden lernt und anwendet, wird man immer besser.

Jedem Fledermausbaby wurde von Geburt an beigebracht, die Flügel richtig festzubinden (die Eltern hatten es ja in der Schule gelernt), und nach den ersten gelungenen aber uneffektiven Schritten kam es dann in die Schule, wo es das Ganze richtig lernte, damit es im Leben zurechtkommt. Einige allzu neugierige Fledermauskinder fragten zwar, warum sie diese komischen Auswüchse am Rücken hatten und man erklärte ihnen geduldig, dass das eine Missbildung sei, die das Leben erschwert. Darum muss man sie auch zusammenbinden. Tut man es nicht, falten sich diese Missbildungen richtig auf und aufgrund des größeren Widerstands und der größeren Fläche würde das Laufen noch viel viel schwerer. Das leuchtete ein.

Aber nicht allen. Immer wieder mal kam die eine oder andere Fledermaus auf die Idee, dass diese Missbildungen vielleicht auch einen Vorteil bringen. Sie experimen­tierten damit herum, ließen sie eine Zeit lang offen. Sind die Flügel aber nicht trainiert, funktionieren sie auch nicht, wie sie es normalerweise tun. Im Gegenteil, durch das lange Zusam­menbinden sind sie eingerostet, die Muskeln geschwächt, die Sehnen verkürzt. So kam es, dass sich durch diese Versuche nur die bereits gelernte Theorie bestätigte, dass offen getragene Missbildungen nur uneffektiver machen wegen des höheren Widerstandes, der größeren Fläche etc. und man viel schwerer lief. Jeder durfte es ein-, zweimal probieren, um dann einzusehen, dass es wirklich so war.

Wer es aber öfter probierte und dabei erwischt wurde, auf den prasselten von allen Seiten Vorwürfe ein: »Er ist gemeinschafts­schädigend, ein böser Egoist, er hat nur Dummheiten im Kopf, die zu Lasten der Allgemeinheit gehen.« Diese Vorwürfe kamen gleichermaßen von Feld­mäusen und von Fledermäusen, die inzwischen ja selber lange genug gelernt hatten, dass die Missbildungen am Rücken nur zusammengebunden ertragen werden können. Wenn diese Vorwürfe nicht ausreichten, um den Delinquenten zur Besinnung zu bringen, wurden ihm die Flügel vom Kollektiv durch Zwang zusammengebunden und er wurde von allen Seiten misstrauisch beäugt, um jeden weiteren Aufbinde­versuch zu unterbinden. Natürlich nur zu seinem Besten. Man wollte ihn nur heilen. Bei ganz Unverbesserlichen wurde erst mit Nahrungsentzug gear­beitet, um sie zur Besinnung zu bringen, später, wenn das auch nicht half (was eher selten der Fall war) sperrte man sie eben für eine bestimmte Zeit in sehr enge Käfige ein. Da konnten sie auch mit aufgebundenen Flügeln selbige nicht ausbreiten, geschweige denn benutzen. Irgendwann sahen sie ihr Fehlverhalten und die Sinnlosigkeit ihres Tuns ein und gaben auf. Dann wurden sie wieder in die Gemeinschaft aufgenommen, standen aber noch lange Zeit unter Beobachtung, ob sie auch wirklich einsichtig waren.

Nur einige, ganz ganz wenige, fanden heraus, wofür diese Missbildungen am Rücken gut waren. Sie waren schlau genug, sie nur aufzubinden und mit ihnen zu spielen, wenn niemand sonst in der Nähe war. Ungesehen und heimlich lernten sie die Flügel wieder zu benutzen, weil sie sie trainierten. Diese wenigen konnten fliegen. Sie kannten die Wahrheit. Und alles in ihnen schrie danach, sie zu verbreiten: »Hey, diese Missbildungen erheben uns über die Feldmäuse. Sie helfen uns, alles aus einer anderen, höheren Perspektive zu sehen. Und sie machen uns so wahnsinnig produktiv und geschickt. Wacht auf! Versucht es. Es braucht eine Zeit, bis ihr wieder damit umgehen lernt, aber dann kann euch nichts mehr aufhalten!«

Was aber war nun mit einer erwachten Fledermaus, die diese Wahrheit verbreitete? Niemand nahm sie ernst. Erst recht nicht die anderen Fledermäuse. Die hatten ja ein-, zweimal versucht mit offenen Flügeln rumzulaufen und gesehen, dass es sie nur behindert. Aus Erfahrung gelernt, sozusagen. Außerdem merkten sie, dass derjenige, der diese Wahrheit verbreitete, in der letzten Zeit extrem unproduktiv war. Er war es, weil er ja viel Zeit damit verbrachte, heimlich seine Flügel zu trainieren. Aber die anderen sahen nur die Unproduktivität. Also stimmte es doch, was man ihnen in der Schule beigebracht hatte: Wer mit offenen Flügeln rumrennt, ist einfach unproduktiv. Selbst, wenn er es heimlich tut. Und bevor er den anderen zeigen konnte, wie Fliegen geht, dass er es wirklich kann, wurde er verhaftet und für lange Zeit bei magerer Kost in einen engen Käfig gesteckt. So lange, bis die Muskeln in den Flügeln wieder schwanden, die Sehnen sich wieder verkürzten und Fliegen wieder unmöglich wurde. Wurde er dann irgendwann freigelassen, hatte er meistens kein Bedürfnis mehr nach Freiheit, denn die hatte ihn viele Jahre bitterster Gefangenschaft und Not gekostet. Was hatte sie gebracht? Nichts, rein gar nichts. Gleichzeitig diente er den anderen als Warnung. »Wer seine Zeit mit unproduktiven und blödsinnigen Rücken­missbildungs­trainigsaktionen ver­bringt, landet im Käfig. Seht ihn euch an! Seht ihn euch gut an! Wollt ihr so enden?« Das wirkte.

Die einzigen Fledermäuse, die minimale Anzahl, die wussten, die fliegen konnten, die die Wahrheit kannten - nun, die konnten es nur heimlich tun, wenn niemand sie beobachtete. Und immer mit der Angst, dabei erwischt zu werden. Was aber brachte es ihnen? Sie konnten zwar die Freiheit fühlen, alles aus einer anderen Perspektive sehen, sich sogar zusätzlich Nahrung ganz nach ihrem Belieben suchen und Vorräte anlegen. Sie konnten ein Leben in Freiheit führen, aber auch in Einsamkeit. Niemals durften sie darüber mit anderen reden, auch und erst recht nicht mit anderen Fledermäusen. Nicht mit Freunden, nicht einmal mit der eigenen Familie. Zu tief saß es in den Köpfen, dass das Öffnen der Rücken­missbildungen unproduktiv war. Und auch die Angst vor der Bestrafung, die man bei anderen gesehen hatte, die die Missbildungen längere Zeit offen trugen. Sie konnten aus dem Mäusestaat wegfliegen und sich einen anderen Lebensraum suchen. Aber sie stellten fest, dass sich überall solche Kolonien und Staaten gebildet hatten. Und pro Staat gab es einen, höchstens zwei, die fliegen konnten, auch heimlich und immer in Angst vor dem Entdeckt­werden. Freiheit bedeutet Einsamkeit. Da Fledermäuse aber sehr soziale Tiere sind, brauchten sie ihre Familien, Freunde, Nachbarn in dem Staat. Sie brauchten Gesellschaft. Einsam leben war schlimmer, als unfrei zu sein.

Darum lebten die meisten einfach weiter mit zusammen­gebundenen Flügeln, um nicht alleine zu sein. Und nur manchmal und heimlich flogen sie und genossen das Gefühl der Freiheit und des Wissens. Verbittert durch den Schmerz, dieses Wissen mit niemandem teilen zu dürfen. Außer mit anderen freien Fledermäusen, die aber weit, weit weg sind. Und immer in Angst, entdeckt und bestraft zu werden. Ja, so manche dieser Fledermäuse hat sich schon oft gewünscht, die Freiheit nicht zu kennen, einfach »normal« zu leben wie die anderen. Denn solches Wissen belastet ungemein, wenn man es nicht teilen kann.

Wer jemals in den Palast gesehen hat und seine geheimen Kammern und prächtigen Säle bis in den letzten Winkel erforscht hat, kann sich nie mehr mit dem Vorhof zufrieden geben."

Für Sie im Internet gefunden, Ihr Otmar Schwalbe
Quelle: http://www.voluntarist.de/maeusestaat/

Autor: Otmar Schwalbe   
Thema:  Gesellschaft
Veröffentlicht: 20.03.2009, 18:21 Uhr

Donnerstag, 12. März 2009

Machen Killerspiele Amokläufer?

Nun ist es wieder geschehen. Gestern Vormittag. Ein Amoklauf an einer deutschen Schule. Der eher unauffällige, 17 Jahre alte Tim - vor einigen Monaten wegen Depression in Behandlung - nimmt eine Beretta-Pistole und reichlich 200 Schuss Munition des Vaters mit in seine ehemalige Realschule in Winnenden und lebt dort im schwarzen Kampfanzug seine Gewaltfantasien aus. Acht Schüle­rinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen tötet er mit gezielten Schüssen. Außerdem muss ein Gärtner vor der benachbarten Psychiatrie sterben. Er zwingt einen Autofahrer, ihn fast zwei Stunden lang durch die Region zu fahren. Nachdem dessen Van auf einem Randstreifen stecken bleibt, geht Tim zu Fuß weiter. Im rund 40 km von seinem Ausgangspunkt entfernten Wendlingen wird er bei einem Schusswechsel mit der Polizei an den Beinen verwundet, entkommt aber in ein Autohaus und verlangt angeblich die Herausgabe eines Wagens. Weil ihm die Reaktion wohl zu lange dauert, erschießt er einen Verkäufer und einen Kunden. Als ihn die Polizei danach auf dem Parkplatz des Autohauses endlich stellt, bringt er sich scheinbar selbst mit einem Kopfschuss um (vgl. Der Spiegel). Bilanz: 16 Tote, dutzende traumatisierte Schüler.

Plötzlich fragen sich Beamte und Politiker: Wie konnte das passieren?! Betroffenheit. Ratlosigkeit. Beklemmung. Da fällt endlich das rettende Stichwort: Killerspiele! Ja, damit hat Tim doch in den letzten Wochen viel Zeit verbracht, nicht wahr? Sicherlich verringern einige sogenannte Killerspiele bei moralisch nicht gefestigten Menschen tatsächlich die Tötungshemmung und haben keinerlei Daseinsberechtigung. Nicht umsonst setzt das US-Militär zu diesem Zweck bei ihren Rekruten entsprechende PC-Simulationen ein (vgl. Zeit-Fragen). Und ja, vielleicht sollte man sich über die diesbezügliche Gesetzeslage Gedanken machen. Aber ist das nicht ein bisschen kurz gedacht? Hat sich Tim vielleicht sogar - ganz im Gegenteil - bei diesen Spielen abreagiert? Ist die Ursachensuche bei Computerspielen nicht etwas naiv und grotesk? Wenn nein, müsste man dann nicht auch Garten-Kinderspiele wie Cowboy und Indianer mit Zündplättchen­pistole und Gummi­tomahawk sicherheitshalber gleich mit verbieten?

Oder sollte man doch lieber ins Gespräch bringen, woher dieser blinde Hass, die unbändige Aggression, die erschreckende Mitleidlosigkeit und die erdrückende Ausweglosigkeit rühren? Warum ist nicht die Rede davon, dass man dringend Zusammenhalt und Kommunikation in den deutschen Familien stärken muss, statt mehr und mehr Erziehungsaufgaben und -zeiten in Kinder­tagesstätten und Schulen auszulagern? Wieso entsteht keine Debatte über gekürzte Gelder in der Jugendsozialarbeit? Weshalb kommt niemand zu dem naheliegenden Schluss, dass die Konkurrenz, Egoismus und Gewalt verströmende US-amerikanische Leitkultur vielleicht für die Mehrheit der Jugendlichen eine gefährlich kalte Leidkultur ist? Warum fragt keiner, wie man eigentlich humanistische Werte ohne den lebenspraktischen Glauben an einen menschen­freundlichen Gott begründen soll? Wie kommt es, dass niemand bemerkt, welch enormem Druck Jugendliche und junge Erwachsene ausgesetzt sind, seitdem sie beweisen müssen, dass sie nicht völlig überflüssig sind und nur der Staatskasse zur Last fallen?

Interessant ist übrigens die Reaktion unseres Bundes­innenministers. Herr Schäuble ist nämlich strikt gegen die Verschärfung der deutschen Waffengesetze. Das würde "die Freiheit einschränken". Aus dem Munde unseres Hannibal Lecters der Bürgerrechte klingt dieser Satz irgendwie, als hätte man statt Schäuble selbst ver­sehentlich ein überaus zynisches Schäuble-Double interviewt. Aber man darf nicht vergessen: Wolfgang Schäuble operiert hier just an seinem persönlichen Grabenbruch zwischen den Träumen von einem umfassenden staatlichen Gewaltmonopol (entwaffnete Zivilbevöl­kerung) auf der einen Seite und den Bestechungsgeldern illegalen Spenden von Waffenhändlern auf der anderen.

... Update September 2009 ...
Mittlerweile ist klar: Die polizeilichen Berichte zum Tathergang sind derart widersprüchlich, dass sich die von den Mainstream-Medien verbreitete Geschichte (siehe oben) nicht mehr aufrecht erhalten lässt. Bei einer gründlichen Recherche drängt sich der ungeheuer­liche Verdacht auf, es könnte sich bei diesem Massenmord um einen fingierten Amoklauf mit geheim­dienstlichem Hintergrund handeln.

Mit den zahllosen Ungereimtheiten und deren Implikationen hat sich der Historiker und Autor Andreas Hauß eingehend beschäftigt. An dieser Stelle sei sein Vortrag "Winnenden - ein Amoklauf?" empfoh­len. Andreas Hauß hielt den Vortrag am 27. August 2009 in Stuttgart.

Zum Ansehen des hier hinterlegten Filmchens bedarf es eines aktuellen Flash-Plugins.

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Autor: root   
Veröffentlicht: 12.03.2009, 23:09 Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2009

Scientology, Mafia und andere Kirchen...

Der ehemalige Direktor von Scientology Österreich, Wilfried Handl, ist nach 28 Jahren Scientology im Frühjahr 2002 aus dem seiner Überzeugung nach "faschistischen System" ausgestiegen. In der Dienstag Nacht ausgestrahlten Talkshow zitierte ihn Kerner mit den Worten: "Wenn Scientology eine Sekte [also Religionsgemeinschaft, Anm. d. Autors] ist, dann ist auch die Mafia eine Sekte. Handl nickte und fügte spitz hinzu: "...ohne der Mafia jetzt zu nahe treten zu wollen."

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Autor: root   
Thema:  Gesellschaft
Veröffentlicht: 12.02.2009, 16:03 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2009

Political Correctness

Die Kampfparole der Political Correctness hat eine bewegte Geschichte. Nicht nur einmal wechselte sie die Seiten zwischen rechten und linken Gesellschafts­strömungen. Und selbst zwischen Ironie und Ernst war sie offenbar beständig hin- und hergerissen. Ihrer Bedeutung und ihrem Zweck blieb sie aber dennoch erstaunlich treu. Nach wie vor dient sie dazu, herabsetzend empfundene, diskriminierende und vorurteils­behaftete Rede­wendungen oder Gesten zu tabuisieren und aus dem allgemeinen Gebrauch zu tilgen. Ihre Popularität ist damit zu erklären, dass sich mit politischer Korrektheit wunderbar die eigene Primitivität verschleiern lässt - zweifellos eine unserer Lieblings­beschäftigungen.

Natürlich dürfen die deutschen Ausländer­behörden fremdländische Menschen aus Westafrika ganz offiziell wie rechtlose Verbrecher unterbringen und wie Vieh behandeln, solange sie diese Personen nicht als Neger (wörtlich: Schwarze) bezeichnen. Selbst­verständlich darf man Muslime wegen ihrer Religions­zugehörigkeit unter Generalverdacht stellen, geheimdienstlich ausspionieren und unschuldiger Weise fremdländischen Folterknechten überlassen, wenn man denn nur nicht behauptet, dem Islam an sich wohne Intoleranz und Gewalt inne, da Mohammed (im Unterschied übrigens zu Jesus) immer wieder zu Mord und Totschlag gegen Andersgläubige aufgerufen hat. Und warum sollte man körperlich beeinträchtigten Menschen nicht bewusst mit Vorbehalten und Abscheu begegnen oder ihnen mit rücksichtloser Verkehrsplanung das öffentliche Leben versauern, solange man sie nicht als "behindert" verunglimpft? Was spricht dagegen, dass man Frauen unter dem Deckmantel des Lohn­geheimnisses wie Menschen zweiter Klasse bezahlt, wenn man sie im Firmen­rundschreiben doch immer ordnungsgemäß als MitarbeiterInnen anredet? Apropos: Warum nimmt man an einigen Stellen die sprachliche Geschlechter-Gleichstellung eigentlich so wenig ernst und spricht beispielsweise nie von Rechts­extremistinnen und Terroristinnen?

Die politisch korrekte Quint Essenz dürfte lauten: Wer wirklich Wert auf Political Correctness legt, sollte sich dringend fragen, ob in ihm bzw. ihr nicht vielleicht in Wahrheit ein/eine unerträgliche/r HeuchlerIn steckt!

Autor: root   
Thema:  Gesellschaft
Veröffentlicht: 04.02.2009, 15:50 Uhr

Donnerstag, 1. Mai 2008

Männertag ?!

Regelmäßig am zweiten Donnerstag vor Pfingsten rotten sich kleine Grüppchen erlebnishungriger Männer zusammen und ziehen bis zu den Zähnen mit Alkohol bewaffnet in die frühlingsgrünen Fluren hinaus. Diese Himmel­fahrts­kommandos bleiben selbst im dichtesten Wald selten unbemerkt, da sie nur schwer zu überhören sind. Denn das Singen von Wander- und Trinkliedern gehört offenbar zum Brauchtum. Und was an Musikalität und stimmlichen Fähigkeiten fehlt, wird mit Lautstärke ausgeglichen. Aber wie in aller Welt ist denn der christliche Himmel­fahrtstag zu der im letzten Jahrhundert eingebürgerten Sauftour mutiert? Dafür gibt es verschiedene Theorien, aber nach meinem Kenntnisstand keine gesicherten Fakten. Trotzdem lohnt es sich, zu diesem Anlass ein wenig tiefer in die Materie einzudringen.

Anderthalb Tage nach seiner Hinrichtung (nach altertümlicher Zählung am dritten Tag) wurde Jesus an einem frühen Sonntag­morgen von Gott wieder zum Leben erweckt. Deshalb feiern wir nicht nur Ostern (das Auferstehungsfest) an einem Sonntag, sondern haben auch den wöchentlichen Feiertag von ursprünglich Samstag auf Sonntag verlegt. In Anlehnung an den jüdischen Sabbat, der in 2.Mose 20,10 als "Ruhetag des Herrn" (Gottes) bezeichnet wird, etablierte sich unter den Christen die Bezeichnung "Tag des Herrn" für den Sonntag.

Doch der eigentliche Herrentag Jesu ist ein anderer. Vor seiner Festnahme und Hinrichtung sprach Jesus davon, dass er jetzt verherrlicht werde (vgl. Joh 13,31). Dabei bezog er sich scheinbar auf seinen Tod, seine Auferstehung und die gesamte Zeit danach. Und tatsächlich nahm Jesus nach seiner Rückkehr ins Leben für sich in Anspruch, nun der uneingeschränkte Herr zu sein (vgl. Mt 28,18). Am 40. Tag, also knapp sechs Wochen nach seiner Auferstehung, fand diese Verherrlichung ihren vermutlichen Höhepunkt. Nämlich an jenem Tag, an dem er den biblischen Berichten zufolge zu seinem Vater in den Himmel zurück kehrte. (Mk 16,19, Lk 24,51 und Apg 1,9).

Ob unser darauf zurück gehendes Himmel­fahrts­fest den Beinamen "Herrentag" nun aus dieser Tatsache bezog, oder daher, dass einige alte Traditionen vom Sonntag Rogate auf das Himmel­fahrts­fest verlegt wurden, lässt sich indes nicht mehr klären. Dass aber die Männerwelt ohne Hintergrund­wissen unter "Herrentag" nur einen Tag verstehen konnte, der ihrem Geschlecht gewidmet sein musste, lässt sich leicht aus der typisch menschlichen, genauer männlichen Arroganz ableiten. Wer anders sollte schon mit "Herr" gemeint sein?! Und wie anders sollte man einen solchen Tag begehen, als mit Alkohol­exzessen?!

Wahrscheinlich aus einer Mischung von Rogate-Prozessionen (Gebets­wanderungen für ein fruchtbares Jahr) und heidnischen Flurbegehungen zum selben Zweck bildete sich also - wie zu erwarten - Ende des 19. Jahrhunderts im Berliner Raum endlich der heutige Männertag heraus und erfreute sich rasch wachsender Beliebtheit. Nicht nur bei Braumeistern, Kneipiers und Bordell­besitzern.

Eine völlig andere Geschichte hat übrigens der Vatertag. Er wurde 1974 in den USA im Ausgleich zum Muttertag eingeführt. Dort begeht man diesen familiären Ehrentag am dritten Junisonntag. In Deutschland hingegen ist häufig im Zusammenhang mit Christi Himmelfahrt vom Vatertag die Rede. Möglicherweise hat aber auch dies mit der Rückkehr Jesu zu seinem Vater zu tun. Jedenfalls können wir also mittlerweile aus drei verschiedenen Feiertags­anlässen ganz individuell den uns genehmen wählen. Dieses Jahr gibt es als Bonus sogar noch den Tag der Arbeit dazu. (Das nächste Mal wird erst im Jahr 2160 sein.) Ein Prost auf den Pluralismus!

Autor: root   
Thema:  Gesellschaft, Gott
Veröffentlicht: 01.05.2008, 16:17 Uhr

Sonntag, 22. Juli 2007

Überwachungsstaat? Das heißt?

Vorratsdatenspeicherung, biometrischer Pass, Videoüberwachung, Bundestrojaner. Und was hat das mit mir zu tun? Wer auf diese wichtige Frage endlich eine Antwort haben möchte, dem empfehle ich folgende Webseite:

Dort geht es übrigens nicht etwa um Zukunftspläne, sondern nur um die aktuellen Techniken und Praktiken.

Tipp: Auf die schwarzen Gegenstände in den Bildern kann man klicken. Benötigt wird ein ohnehin eher unabkömmliches Flash-Browser-Plugin neueren Datums.

Autor: root   
Veröffentlicht: 22.07.2007, 21:13 Uhr

Samstag, 24. Februar 2007

Gegen ein kinderfreundliches Deutschland?

Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat laut Katholischer Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag die Politik unserer Familienministerin Ursula von der Leyen kritisiert: Wer Mütter durch finanzielle Vorteile dazu anrege, ihre Kleinkinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Betreuung zu geben, degradiere sie zu einer "Gebärmaschine". Damit hat er den Spieß dieser einst feministischen Kampfparole überaus erfolgreich umgedreht. Nun schlagen die Wellen hoch und höher. Auch wenn in den Parteien sonst ein mindestens ebenso rauher Umgangston herrscht, so sind die meisten armen Krippenbefürworter an dieser Stelle zutiefst erschrocken, schockiert und verstört von Mixas Votum. Kurzum: Sie sehen sich als Opfer einer ungeheuerlichen Beschimpfung. Der Rest der selbsternannten Ritter im Auftrag der modernen, selbstbestimmten Frau empört oder erheitert sich, fordert eine Entschuldigung oder gleich den Rücktritt des Bischofs. Diese Art des Umgangs mit an sich harmlosen Meinungsäußerungen ist die verbreitete pseudotolerante Form von Meinungsunterdrückung, auf die wir dieser Tage immer häufiger treffen. Und Roger Willemsen hat einmal gesagt: "Abweichende Meinungen werden immer dann unterdrückt, wenn sie besonders wichtig sind."

Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens und stellvertretende Vorsitzende der CDU, Jürgen Rüttgers, meinte im Zusammenhang dieser hochgekochten Debatte sinngemäß, dass es ein zentrales Kriterium für die Kinderfreundlichkeit eines Landes sei, ob Mütter von Säuglingen guten Gewissens arbeiten könnten. Wo genau geht es hier bitteschön um die Bedürfnisse der Kinder? Demnächst heißt es dann wohl auch, dass Abtreibungen wichtig für das gesunde Heranwachsen der übrigen Kinder sind. Schließlich muss man Wein und Tomaten ja auch ausgeizen.

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Autor: root   
Thema:  Gesellschaft, Politik
Veröffentlicht: 24.02.2007, 21:52 Uhr

Mittwoch, 14. Februar 2007

Fremdbetreuung von Kindern als Ideologie

Eine aktuelle UNICEF-Studie hat die Situation von Kindern in 21 Industrieländern miteinander verglichen. Deutschland landete auf dem mittelmäßigen Platz 11. Die Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Heide Simonis, betrachtete es vor allem als aussagekräftig und bedenklich, dass sich 40% der befragten Kinder und Jugendlichen über die Kommunikation mit ihren Eltern beklagten. Deshalb forderte sie dann auch gleich wieder mehr Ganztagsschulen und mehr frühkindliche Betreuung. Das wird bestimmt die Kommunikation mit den Eltern deutlich verbessern! Viele Menschen bekommen es offenbar problemlos hin, jede Information so umzudeuten, dass sie wunderbar zu ihrer Überzeugung und in ihr ideologisches Weltbild passt.

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Autor: root   
Thema:  Gesellschaft, Politik
Veröffentlicht: 14.02.2007, 13:26 Uhr

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