Montag, 9. November 2009

Versatel ist wie Hundekacke am Schuh!

Heute ist auf dem Blog "Marktwürzsaft" die Kampagne "Versatel ist wie Hundekacke am Schuh!" angelaufen. Sie soll auf die massiven Probleme im Servicebereich der Telefongesellschaft Versatel aufmerksam machen und das Unternehmen dazu bewegen, den Umgang mit den eigenen Kunden zu überdenken. Leserbeiträge und Kommentare sind erwünscht. Außerdem gibt es eine kleine Meinungsumfrage zur Servicequalität bei Versatel.


Versatel in der Abenddämmerung

Autor: root   
Thema:  Einkauf, Wirtschaft
Veröffentlicht: 09.11.2009, 12:15 Uhr

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Jack Wolkskin wird tollwütig

Jack Wolkskin® hat ja in den letzten 18 Jahren einen deutlichen Wandel vollzogen: Vom soliden Hersteller guter Outdoor- und Trekking­artikel zur Modemarke mit Kultaufpreis. Wem nicht schon aufgrund dieser Entwicklung Zweifel an der Unterneh­mensphilo­sophie kamen, der musste 2004 annehmen, dass die ethischen Standards, nach denen in den Jack-Wolkskin-Fabriken Südos­tasiens gearbeitet wird, wohl zu miserabel für die Öffentlichkeit waren. Jedenfalls verweigerte die Firma gegenüber Stiftung Warentest sämtliche Auskünfte über die ökologischen und sozialen Produktions­bedin­gungen ihrer Funktions­jacken. Stattdessen poliert das Unter­nehmen mit der Wolfstatze als Logo das eigene Image lieber mit teurer Werbung und Sponsoring auf und fischt mit sogenannten Jack-Wolfskin-Stores allenthalben nach neuen Kunden aus dem Wir-sind-fit-und-trendy-Segment. Das mag die wirklichen Outdoorer mit Umwelt­gewissen befremden, ist aber offenbar für viele Käufer noch hinnehmbar.


© Nordauktion-24 :: Antitatze

Doch nun hat Jack Wolfskin die Hundeleine überdehnt. Seit kurzem hetzt das deutsche Unternehmen seine Meute auf Klein­unternehmer, die nach Firmen­auffassung die Markenrechte am Pfotenlogo ver­letzen, indem sie bei DaWanda und Co. mit Tatzen geschmückte Kleidung und Accessoires feilbieten. Bei dieser völlig unverhältnis­mäßigen Jagd auf Hausfrauen und Bastler sind die wildgewordenen Wehrwölfe offenbar komplett farbenblind und zudem noch unfähig, zwischen den Spuren eines Wolfes und einer Katze zu unterscheiden. Abgemahnt wird, wer vor die Flinte läuft. Die Abmahn­summen bewegen sich teilweise um die 1000 Euro! Eine Firma die sich soetwas leistet, hat sich einen Boykott­aufruf redlich verdient und sollte ab sofort mit Ignoranz seitens verantwortungs­bewusster Käufer gestraft werden. Und den für diese Aktion zuständigen Leuten aus dem Management kann man nur nahelegen, die Siebensachen zu packen und dem eigenen Slogan zu folgen: DRAUSSEN ZUHAUSE.

Links zum Thema:

Autor: root   
Thema:  Einkauf, Recht, Wirtschaft
Veröffentlicht: 21.10.2009, 12:25 Uhr

Donnerstag, 10. Juli 2008

Handy, iPod oder Navi kostenlos

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem: Beim Mobilfunk­händler Eteleon gibt es von Zeit zu Zeit immer wieder attraktive Komplett-Kostenlos-Angebote. Für disziplinierte Zeitgenossen mit ein klein wenig Organisationstalent ist es möglich, unter dem Strich völlig kostenlos zu Artikeln wie Handys, MP3-Playern, externen Festplat­ten, VoIP-Telefonen, WLAN-Routern, Navigations­geräten, Spielkon­solen, Digitalkameras oder TFT-Monitoren zu kommen.

Wie das funktioniert? Nimmt man das Angebot an, schließt man automatisch zwei eher ungünstige Handy­verträge (meist Debitel oder Talkline) ab. Doch sämtliche laufenden Kosten, die während der Mindest­vertrags­laufzeit anfallen, werden von Eteleon im Voraus als Komplettbetrag dem Kundenkonto gutgeschrieben und lassen sich von dort zu Beginn des übernächsten Monats unproble­matisch weiter auf das eigene Bankkonto überweisen. Einen monatlichen Mindest­umsatz kann man ggf. trotzdem ausschöpfen und so etliche kosten­lose Handy­telefonate führen. Bleibt noch die Anschluss­gebühr. Die wird nicht berechnet, wenn man innerhalb der ersten Wochen nach Erhalt der SIM-Karten mit beiden Karten eine SMS an eine bestimmte Telefon­nummer sendet. Die betreffende Nummer steht ebenso wie die Frist in den zugesandten Unterlagen. Die Gebühren für diese beiden SMS erstattet Eteleon übrigens ebenfalls. Verfehlt man die dafür angegebene Deadline dummerweise knapp, kann man mit Eteleon oft eine Frist­verlängerung aushandeln.

Was muss man also tun?

  1. Den obigen Link klicken, ein Angebot auswählen und nochmals vergewissern, dass von 0 Euro Fixkosten die Rede ist.
  2. Das Angebot annehmen und das Online-Formular ausfüllen und ausdrucken.
  3. Die angeforderten Unterlagen bis zum angegebenen Termin per Post oder Fax an Eteleon schicken (gewöhnlich sind das die unterschriebenen Vertrags­unterlagen und eine Ausweis­kopie).
  4. Nach Erhalt die SIM-Karten über das Kundenkonto bei Eteleon online aktivieren (dauert meist zwischen 2 und 24 Stunden).
  5. Mit beiden aktivierten SIM-Karten jeweils eine SMS an die in den Unterlagen genannte Telefonnummer absetzen und die Bestätigungs-SMS abwarten.
  6. Unbedingt innerhalb des ersten Monats telefonisch alle Sonderoptionen für die beiden Handy­verträge sowie die Verträge selbst kündigen und eine schriftliche Kündi­gungsbestä­tigung anfordern. Vorsicht: Eteleon bucht teil­weise ganz frech im 2. Monat noch eine Sonderoption zu, die Ihr dann wieder beim Provider kündigen müsst! Wenn Eteleon das tut, werdet Ihr aber per E-Mail informiert.
  7. Auf der ersten Mobilfunk­rechnung kontrollieren, ob die Anschluss­gebühr tatsächlich wieder gutgeschrieben wurde. Falls nicht, umgehend bei Eteleon melden! Die klären das mit dem Provider.
  8. Zu Beginn des übernächsten Monats nach Vertrags­abschluss das Geld vom Eteleon-Kundenkonto auf das eigene Bank­konto überweisen (vorher ist es noch nicht zur Überweisung freigeschaltet).

Probleme gibt es bei diesen Eteleon-Offerten eher selten. Aber lest sicherheits­halber mal selbst die Kunden­bewertungen von Eteleon bei Dooyoo, Ciao und Geizkragen! Natürlich spekuliert Eteleon darauf, dass ihr die beiden Anrufe zur Befreiung von der Anschluss­gebühr verschwitzt. Und selbst­verständlich hoffen die Provider, dass Ihr die rechtzeitige Kündigung des Vertrages (mindestens 3 Monate vor Ende der 24-monatigen Laufzeit) verpennt und euch noch für wenigstens ein weiteres Jahr die monatlichen Gebühren ans Knie nagelt. Oder dass Ihr zumindest die Kündigung der Sonderoptionen versäumt. Darüber braucht Ihr Euch keine Illusionen zu machen! Ein bisschen aufpassen muss man also schon.

Kommt es doch zu Problemen mit Eteleon, solltet Ihr sie am besten telefonisch klären. Dabei lohnt sich meist der Versuch, statt der teuren Hotline die normale Festnetz­nummer anzurufen (Tel. Eteleon: 089 / 55 27 00). Alternativ empfiehlt sich eine kostenlose E-Mail an info@eteleon. Wenn Ihr auf Eure E-Mail nicht binnen zweier Werktage eine Antwort erhalten habt, könnt Ihr die Best Service Garantie in Anspruch nehmen und Euch 10 Euro auszah­len lassen.

Links zum Thema:

Autor: root   
Thema:  Einkauf
Veröffentlicht: 10.07.2008, 18:07 Uhr

Einkauf | Gesellschaft