Samstag, 5. Dezember 2009

Der Klimaschwandel

Vom Optimum zum Schreckgespenst

Wir haben gelernt: Klimaerwärmung ist schlecht. Aber weshalb eigentlich? Im Grunde profitiert doch die Vegetation von einem wärmeren Klima, also auch die Versorgung der Menschheit mit Nahrungsmitteln. Und es spart jede Menge Energie. Früher wurden die Warmzeiten in der Erdgeschichte deshalb auch noch als "Optima" ausgewiesen. Zugegeben, beim Abschmelzen der Gletscher und des polaren Festland-Eises steigt der Meeresspiegel und verschiebt die Küsten weiter ins Landes­innere. Wie sehr dieser Effekt dadurch relativiert wird, dass eine wärmere Atmosphäre auch mehr Wasser aufnimmt, ist bislang kaum erforscht. Unabhängig davon haben wir mit dem Land-unter-Problem vielerorts Erfahrungen gesammelt. Die Fläche der Nieder­lande liegt zu etwa einem Viertel unterhalb des Meeresniveaus. Es gibt also Alternativen zur Umsiedlung. Und dass Geld für den Dammbau in erster Linie eine Frage des guten (oder bösen) Willens wäre, hat sich bei den milliarden­schweren Rettungs­paketen für die verzockten Banken gezeigt. Aber hört man irgendetwas von der technologischen Wappnung gegen steigende Meeresspiegel? Warum nicht?

CO2 - ein gefährlicher Klimakiller! Oder?

Wir haben gelernt: Kohlendioxid sorgt auf der Basis des Treibhaus­effektes für die bedrohliche Klimaerwärmung. Und der Mensch ist verantwortlich für den weltweiten, drastischen Anstieg der CO2-Menge in der Erdatmo­sphäre und damit auch für deren gefürch­tete Aufheizung. Zwar gibt es schon lange Kritiker, die die CO2-Hypothese als unbewie­sen, ja unhaltbar bezeichnen. Doch die hatten es bislang schwer, gehört zu werden. Aus den Auftrags­studien für die Berichte des Weltklima­rates (IPCC) wurden Skeptiker z.B. komplett ausgeklammert.


© Joujou / Pixelio :: Herbststurm

Obwohl ihre Argumente so einleuchtend wie überprüfbar sind: Der Treibhauseffekt sei davon abhängig, dass sich die erwärmte Luft nicht mit kälterer Umgebungsluft vermische - eben wie im Gewächshaus. Da dies in der Erdatmosphäre nicht der Fall sei, könne auch nicht von einem Treibhauseffekt die Rede sein. Kohlenstoff­dioxid sei bekanntlich schwerer als Luft und würde sich nicht - wie immer wieder behauptet - in der oberen Atmosphäre ansammeln, sondern sich allenfalls in die Luft einmischen. Der CO2-Anteil in der Atmosphäre betrage knapp 0,04%, die vom Men­schen ausgestoßene Menge nach gängigen Schätzungen wiederum etwa 1 bis 5% davon. Rechnerisch spiele der Mensch mit seinem CO2-Beitrag von maximal 0,002% an den atmosphärischen Gasen also gar keine klimarelevante Rolle. Das Spurengas Kohlendioxid absorbiere weiterhin nur einen minimalen Anteil des Wellen­längen­spektrums von Infrarot­strahlung, nämlich hauptsächlich im Bereich um 4 µm und im Bereich um 15 µm. Da die Erde ihre Wärme vornehmlich mit einer Wellenlänge von 8 bis 13 µm abstrahle, sei CO2 wärmetechnisch völlig unerheblich. Überdies würden Studien auch eine Erwärmung anderer Planeten wie beispielsweise des Mars belegen, wohin bekanntlich nur sehr wenig menschliches Kohlen­dioxid gelange. Daher komme wohl eher die Sonne als Auslöser der Erderwärmung in Betracht. Selbst die frechsten Wissenschaftler wagten allerdings selten, die Erd­erwärmung an sich in Frage zu stellen. Bisher.

Datenschwindel statt Klimawandel

Jahrelang trotzte die Climatic Research Unit (CRU) mit fadenschei­nigen Ausreden allen Forderungen nach der Veröffentlichung ihrer Forschungsdaten. Solche Forderungen kamen aber nicht von ungefähr. Hauptsächlich auf den Ergebnissen dieses Instituts der University of East Anglia basierte der vom Weltklimarat ausge­rufene, menschengemachte Klimawandel. Was dann passierte, davon gibt es zwei unterschiedliche Versionen: Entweder verschaff­ten sich unbekannte Hacker Zutritt zum Computer­netzwerk der Uni­versität oder ein Insider wollte den unerhörten Vorgängen an der CRU ein Ende bereiten. Jedenfalls bekam die BBC Hunderte von kompro­mittie­renden E-Mails und Papieren der CRU aus den Jahren 1996 bis 2009 zugespielt. Doch der britische Rundfunksender unternahm mehrere Wochen lang gar nichts. Daraufhin wurden die Daten - noch recht­zeitig vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen - am 20. No­vember 2009 im Internet öffentlich zugänglich gemacht.

Diese Doku­mente offenbaren nicht nur, dass Instituts-Mitarbeiter intern große Zweifel an einer Klimaerwärmung anmeldeten, sich 2004 über den Tod des australischen Treibhaus-Skeptikers John Lawrence Daly freuten und andere kritische Wissenschaftler gezielt aus Wissen­schafts­journalen ausbooteten, sondern u.a. auch, dass mithilfe eines Computerpro­gramms dem behaupteten Anstieg der Tempera­turen auf die Sprünge geholfen wurde, indem die in Wirklichkeit leicht sinkenden Mess­werte für die Vergangenheit automatisch nach unten, für die Gegenwart automatisch nach oben "korrigiert" wurden (vgl. Andrew Bolt).

Die "Climategate-Affäre"

Noch gelingt es Massenmedien und betroffenen Wissenschaftlern im deutsch­sprachigen Raum, das Desaster gekonnt herunter zu spielen, um sich nicht unwillkürlich selbst für schwere Vorwürfe anzuem­pfehlen. Doch inzwischen schält sich der zweifellos größte Wissen­schafts­skandal der Moderne heraus und zieht immer weitere Kreise. Die alternativen Medien laufen Sturm, der CRU-Direktor Professor Dr. Phil Jones sah sich zum (vorerst einstweiligen) Rücktritt ge­zwungen. Al Gore hat verärgert sein Multimedia-Event zum Kopen­hagener Klimagipfel abgeblasen, Australiens Parlament stimmte gegen das neue Emissions­gesetz. Saudi-Arabien sieht die These vom künstlichen Klimawandel widerlegt, die britische Bevölkerung glaubt einer kürzlichen Umfrage der Times zufolge überwiegend auch nicht mehr an einen mensch­lichen Einfluss. In Neuseeland stellte sich heraus, dass das National Institute of Water & Atmo­spheric research (NIWA) in der Vergangen­heit ebenfalls Temperatur­messwerte systematisch manipulierte.

Nicht vergessen sollte man übrigens, dass schon letztes Jahr das Goddard Institute for Space Studies (GISS) in Verruf kam, weil diese Abteilung der NASA an der Columbia University in New York offen­sichtlich frisierte Temperatur­daten herausgegeben hatte. Und bereits 2005 stellte sich heraus, dass die im Klimabericht des IPCC 2001 veröffentlichte, sogenannte "Hockeyschläger-Kurve" von Michael E. Mann auf unzuverlässigen Daten und unseriösen Berech­nungs­methoden basierte. Als die kanadischen Wissenschaftler Stephen McIntyre und Ross McKitrick statt echter Messdaten willkürliche Zufallszahlen in das verzerrende Rechenmodell ein­setzten, erhielten sie im Ergebnis verblüffend ähnliche Kurven. Das hält Al Gore freilich nicht davon ab, Manns Hockey­schläger-Kurve für die Temperatur­entwicklung der letzten 1000 Jah­re auch weiterhin in seinen Vorträgen zu verwenden.

Fazit: Eine unbequeme opportune Wahrheit Lüge

Die nun ans Licht gezerrte Angelegenheit zeigt nicht nur, dass sich die Temperaturen allem Anschein nach in den letzten zehn Jahren gar nicht signifikant verändert haben und der hausgemachte Klimakollaps damit abgesagt ist. Vielmehr spiegelt die Affäre einmal mehr die enorme Korruptionsanfälligkeit unseres Wissenschafts­betriebes und die Willfährigkeit der Mainstream-Medien wider. Und die Kommentar­losigkeit zu diesem Skandal fördert den unbändigen politischen Willen der UN zutage, um jeden Preis eine drohende Klima­katastrophe auszurufen. Nach wie vor stellt sich also dieselbe Frage: Wird der Klimawandel von Menschen verursacht? Wie wir nunmehr wissen, lautet die korrekte Antwort: Ja! Vom interessen­geleiteten Weltklimarat der UN, korrupten Klimaforschern, angst­finanzierten Propaganda-Medien und einem ausgezeichnet verdie­nenden Al Gore, dessen Vermögen sich dank des lukrativen CO2-Ablasshandels tatsächlich in Form einer Hockey­schläger-Kurve entwickelt. Sie alle nutzen die begründete Angst der Menschen vor der nachhaltigen Zerstörung der Schöpfung schamlos aus. Und da gesellt sich auch schon eine zweite, noch bedeutendere Frage dazu: Was ist das Ziel der Klimawandler? Ist das Klimainferno vielleicht - wie es der Soziologe Helmut Böttiger formuliert hat - eine "neue Massen­besteuerungs­waffe"?

Links zum Thema:

Gerhard Wisnewski: Interview mit Prof. Dr. Gerhard Gerlich, Institut für Mathematische Physik, TU Braunschweig. Veröffentlicht am 27. April 2007, 11 Minuten:

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Autor: root   
Veröffentlicht: 05.12.2009, 19:53 Uhr

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