Donnerstag, 16. April 2009

Gott meldet sich zu Wort III: Wilkersons Vision

Die zweite Prophetie, die ich an dieser Stelle erwähnen will, stammt von David Wilkerson, einem US-amerikanischen Evangelisten, 1931 in Hammond/Indiana geboren. Bekannt wurde der mittlerweile 77-jährige mit dem 1970 verfilmten Buch "Das Kreuz und die Messerhelden", in dem er von seiner teils lebensgefährlichen Arbeit unter den Straßengangs von Brooklyn und Harlem im New York der späten 50er erzählt.

Am 7. März 2009 versandte Wilkerson einen Rundbrief mit folgen­dem Inhalt (deutsche Version):

"Eine dringende Botschaft

Ich wurde vom Heiligen Geist angehalten, eine dringende Botschaft rauszuschicken an alle auf unserer Mailingliste und an Freunde und an Bischöfe, die wir überall auf der Erde kennen gelernt haben.

Eine erderschüt­ternde Katastrophe steht kurz vor dem Ausbruch. Sie wird derart Furcht erre­gend sein, dass wir alle zittern werden - selbst die Gott­gefälligsten unter uns.

Über zehn Jahre habe ich vor tausend Feuern gewarnt, die nach New York City kommen. Es wird den gesamten Metropolkomplex einschließen, einschließlich der Gebiete von New Jersey und Connecticut. Größere Städte überall in Amerika werden Unruhen und lodernde Feuer miterleben - solche, wie wir sie in Watts, Los Angeles, vor Jahren sahen.

Es wird Unruhen und Feuer in Städten weltweit geben. Es wird Plünderungen geben - einschließlich des Times Square, New York City. Was wir jetzt erleben, ist keine Rezession, nicht einmal eine Depression. Wir sind unter Gottes Zorn. In Psalm 11 ist geschrieben:

»Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was richtet da der Gerechte aus?« (Vers 3; Elberfelder)

Gott ist dabei, die wahnsinnigen Sünden Amerikas und der Nationen zu richten. Er ist dabei, die säkularen Grundpfeiler zu zerstören.

Der Prophet Jeremia bat das böse Israel eindringlich: »Gott bereitet ein Unglück gegen euch vor und plant einen Anschlag gegen euch! Kehrt doch um, jeder von seinem bösen Weg, und bessert eure Wege und eure Taten! Aber sie werden sagen: Es ist hoffnungslos. Denn wir wollen unseren eigenen Plänen nachgehen, und jeder von uns wird nach der Verstocktheit seines bösen Herzens handeln.« (Jeremia 18,11-12; aus dem Englischen)

In Psalm 11,6 warnt David: »Auf den Bösen wird er Fallstricke regnen lassen. (Feuerkohlen)... Feuer... brennen­der Wind... wird der Teil ihres Bechers sein.« Warum? David antwortete: »Weil der Herr gerecht ist« (Vers 7). Dies ist ein gerechtes Gericht - genauso wie in den Gerichten von Sodom und in Noahs Generation.

Was soll der Gerechte tun? Wie steht es um Gottes Volk?

Zunächst gebe ich euch ein praktisches Wort, das ich als meine eigene Führung erhalten habe. Wenn möglich, legt einen Dreißig-Tage-Vorrat mit nicht-verderblichen Nahrungs­mitteln, Hygiene­artikeln und anderen lebens­notwendigen Dingen an. In größeren Städten sind Lebensmittel­geschäfte beim Anzeichen eines bevorstehenden Unheils in einer Stunde leer.

Hinsichtlich unserer geistlichen Reaktion haben wir zwei Optionen. Dies wird in Psalm 11 umrissen. Wir »fliehen wie ein Vogel zu einem Berg.« Oder, wie David sagt: »Er richtete seine Augen auf den Herrn auf seinem Thron im Himmel - seine Augen schauen, seine Augenwimpern prüfen die Menschenkinder.« (Vers 4; aus dem Englischen). »Beim Herrn nehme ich Zuflucht« (Vers 1).

Ich werde meiner Seele sagen: Es besteht keine Notwendig­keit zu rennen... keine Notwendigkeit sich zu verstecken. Dies ist Gottes gerechtes Werk. Ich werde unseren Herrn auf seinem Thron schauen, mit seinen Augen zarter, liebender Güte, die über jeden Schritt wachen, den ich tue - im Vertrauen, dass er sein Volk selbst durch Fluten, Feuer, Katastrophen, Prüfungen, Bedräng­nisse aller Art errettet.

Anmerkung: Ich weiß nicht, wann diese Dinge geschehen werden, aber ich weiß, es geht nicht mehr lange. Ich habe euch mein Herz ausgeschüttet. Tut mit der Botschaft wie ihr denkt.

Gott segne und bewahre euch,

in Christus,
David Wilkerson"

Quelle: http://davidwilkersoningerman.blogspot.com/

Übrigens stieß Wilkerson hierzulande mit der Empfehlung zum An­legen eines Ein-Monats-Notvorrats vielfach auf zynische Ablehnung. Eine Kostprobe davon kann man sich bei den Leserkommentaren der Idea-Nachricht holen. Vermutlich handelt es sich dabei um irgend­eine Verdrängungs­strategie, gegen die selbst der Katastrophen­schutz in Deutschland seit Jahren vergeblich anrennt.

Links zum Thema:

Autor: root   
Thema:  Gott, Krise
Veröffentlicht: 16.04.2009, 23:53 Uhr

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